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„Ein zentraler Unterschied in unserer Vorgehensweise ist die enge Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten“

Interview mit Norbert Ott, Geschäftsführer und Mitbegründer der PRO CLIENTA Unfall- und Patientenhilfe in Bad Vilbel, zum Thema Berufsunfähigkeitsrente

Dr. Gabriele Reinartz: Herr Ott, viele Anträge auf Berufsunfähigkeitsrente enden in Auseinandersetzungen mit den Versicherern. Wie geht PRO CLIENTA Unfall- und Patientenhilfe mit diesen Herausforderungen um?

Norbert Ott: Dem ist tatsächlich leider so. Viele Betroffene wählen den Gang zum Rechtsanwalt. Dieser prüft im Normalfall primär die juristischen Ansprüche, weniger die medizinische Basis. Die Anträge auf Leistungen der Berufsunfähigkeitsrente enden dann häufig in langwierigen Auseinandersetzungen mit den Versicherungen. 

Wir hingegen verfolgen bei PRO CLIENTA Unfall- und Patientenhilfe einen Ansatz, der sich deutlich von den üblichen Vorgehensweisen unterscheidet und sehr effektiv ist. Unsere Sachverständigen für Berufs-, Dienst- und Erwerbsunfähigkeitsrenten und unsere spezialisierten Ärzte arbeiten eng zusammen und überprüfen gemeinsam als erstes die vorliegenden Unterlagen der Betroffenen. Auf diese Weise können wir sicherstellen, dass die medizinischen Grundlagen vollständig und korrekt im Sinne der Versicherungsbedingungen dokumentiert sind. Sind die medizinischen Voraussetzungen vollständig erfüllt und die Versicherung zahlt trotzdem nicht, schalten auch wir spezialisierte Anwälte ein. 

Dr. Gabriele Reinartz: Warum gehen Sie diesen Weg?

Norbert Ott: Dadurch, dass unsere Sachverständigen und Ärzte die medizinischen Dokumentationen von Beginn an gründlich prüfen, erhöhen wir die Chancen, dass der Versicherer die Berufsunfähigkeitsrente anerkennt, ohne dass es zu einem Rechtsstreit kommt. Sollte die Versicherung trotz klarer medizinischer Beweise nicht zahlen, greifen wir auf unsere spezialisierten Rechtsanwälte zurück. Aber erst zu diesem Zeitpunkt. Das minimiert das Risiko von langwierigen und teuren Klagen.

Dr. Gabriele Reinartz: Wie funktioniert in Ihrem Haus die Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten?

Norbert Ott: In unserem Zentrum für Hilfe bei Unfall und Krankheit in Bad Vilbel sitzen alle Experten interdisziplinär an einem Tisch und suchen den direkten und effektiven Weg, um den Betroffenen wirksam zu helfen. Häufig reicht die ursprüngliche medizinische Dokumentation nicht aus, um die Anforderungen der Versicherungen zu erfüllen. In solchen Fällen unterstützen unsere Sachverständigen die Betroffenen dabei, notwendige Ergänzungen von den behandelnden Ärzten einzuholen. So stellen wir sicher, dass alle Aspekte der Krankheit oder Verletzung lückenlos dokumentiert sind und die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Antragsstellung erfüllt werden.

Dr. Gabriele Reinartz: Welche Erfahrungen haben Sie mit dieser Herangehensweise bisher gemacht?

Norbert Ott: Sehr gute. Unsere präzise medizinische Prüfung erhöht die Chance, dass ein Antrag auf Berufsunfähigkeit schnell und ohne langwierige Klagen bewilligt wird. Und sollte es dennoch zu einer Klage kommen, haben wir die rechtlichen Grundlagen durch unsere medizinische Vorarbeit bereits gestärkt. Unser Motto „Wer schnell hilft, hilft doppelt“ ist bei uns nicht nur ein Slogan, sondern wird in jeder Phase des Prozesses gelebt.

Dr. Gabriele Reinartz: Viele Menschen erleben ja nicht nur körperliche Einschränkungen. Berücksichtigen Sie auch psychische Belastungen?

Norbert Ott: Absolut! Ein großes Problem ist, dass viele Ärzte nur die körperlichen Einschränkungen dokumentieren, während psychische Erkrankungen, die oft mit körperlichen Erkrankungen oder Verletzungen einhergehen, vernachlässigt werden. Dabei spielen psychische Erkrankungen eine zentrale Rolle bei der Anerkennung von Berufsunfähigkeiten. Unsere Sachverständigen und Ärzte achten daher darauf, dass sowohl physische als auch psychische Erkrankungen umfassend dokumentiert werden. Denn viele Versicherungen übersehen diese Aspekte, was dazu führt, dass Anträge abgelehnt werden.

Dr. Gabriele Reinartz: Verraten Sie uns Ihre bisherige Gesamtbilanz?

Norbert Ott: Sehr gern. Bislang haben wir alle Fälle im Sinne der Betroffenen regeln können. In fast allen Fällen mussten die vorliegenden ärztlichen Stellungnahmen durch weitere ärztliche Stellungnahmen ergänzt werden, bis die medizinischen Unterlagen schließlich den Anforderungen der Versicherungen gerecht waren. Dadurch haben wir unnötige Auseinandersetzungen vermeiden können und schneller eine Lösung erreicht. Unsere Erfahrung zeigt, dass die Kombination aus gründlicher medizinischer Analyse und gezieltem rechtlichen Beistand den Betroffenen hilft, ihre Ansprüche effektiv durchzusetzen.

Dr. Gabriele Reinartz: Gibt es eine Möglichkeit, Ihre Unterstützung ohne Risiko zu testen?

Norbert Ott: Selbstverständlich. Wir bieten eine kostenfreie Ersteinschätzung an. In dieser Phase prüfen unsere Sachverständigen und Ärzte die medizinischen Unterlagen der Betroffenen und geben eine erste Einschätzung darüber, ob und welche Ergänzungen notwendig sind. Das schafft Transparenz und Vertrauen, da die Betroffenen von Anfang an wissen, wie der Prozess ablaufen wird und welche Schritte als Nächstes folgen.

Dr. Gabriele Reinartz: Vielen Dank für das Gespräch, Herr Ott.

Das Interview führte Dr. Gabriele Reinartz, Freie Journalistin.

PRO CLIENTA Unfall- und Patientenhilfe verfolgt einen neuen Ansatz, der auf medizinischer Präzision basiert und sich von herkömmlichen juristischen Auseinandersetzungen abhebt. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Sachverständigen und spezialisierten Ärzten wird eine fundierte medizinische Basis geschaffen, die es den Betroffenen ermöglicht, ihre Ansprüche gegenüber den Versicherungen schnell und mit möglichst geringem Aufwand durchzusetzen.